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Vorgestellt: Dezentrale Frauenbeauftragte beim Hochschulsport

Janine Krüger u. Franziska Heßmann

Janine Krüger u. Franziska Heßmann

News vom 03.05.2022

Die Ernennungsurkunden wurden überreicht und Janine Krüger als dezentrale Frauenbeauftragte und ihre Stellvertreterin Franziska Heßmann starten in ihre zweite Amtszeit. Wir möchten die Gelegenheit nutzen, Euch die beiden samt ihren Aufgaben vorzustellen.

 

Frauenförderung beim UniSport? Wieso, weshalb, warum?

An allen Bereichen der Freien Universität sind nebenberufliche Frauenbeauftragte und ihre jeweilige Stellvertreterin tätig. Das Aufgabenfeld wird u.a. durch das Berliner Hochschulgesetz (BerlHG) geregelt. Sie sind Ansprechpartnerinnen für Hochschulsportmitglieder und Mitarbeitende der ZEH, sind an allen Einstellungsverfahren beteiligt, unterstützen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und beraten zu gleichstellungsrelevanten Themen, Problemen und Sachverhalten.

Hochschulsport für alle

(Hochschul-) Sport steht für gegenseitigen Respekt, Teamgeist, die Ak­zeptanz von Vielfalt und den fairen Umgang miteinander. Niemand darf aufgrund seines Geschlechts bzw. seiner geschlechtlichen Identität oder aufgrund seiner sexuellen Orien­tierung diskriminiert werden.

Janine und Franziska verfolgen das Ziel, auf genderbewusste Sprache zu achten und historisch bedingte Denkmuster und Werteordnungen aufzulösen. Der gesellschaftliche Wandel verpflichtet uns als Hochschulsport dazu, unsere Sprache anzupassen und im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit sowie in der Verwaltung verschiedene Identitäten und Geschlechter zu berücksichtigen. Hochschulsport soll offen für Alle sein, unabhängig von der sexuellen oder geschlechtlichen Identität.

Prävention von sexualisierter Gewalt

Zudem kann es im (Hochschul-)Sport dazu kommen, dass die persönlichen Grenzen von Teilnehmenden, Mitarbeitenden oder Kursleitenden verletzt werden und sie verbalen oder körperlichen Belästigungen und Angriffen ausgesetzt sind.

In Anlehnung an das Projekt „#AKTIV! Gegen sexualisierte Gewalt im Hochschulsport“ des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes e.V. (adh) und des „NEIN heißt NEIN“ Projekts der Freien Universität Berlin möchten wir sensibilisieren, informieren, zum Hinsehen und Hinhören auffordern und für ein gemeinsames aktives Handeln gegen sexualisierte Gewalt im Hochschulsport Mut machen. 

Ziel ist es u.a., während der nächsten Amtszeit ein Präventionskonzept zu erarbeiten, welches gezielte Maßnahmen umfasst und eine Aufmerksamkeitskultur schafft. So sollen Plakate mit QR-Codes in den Sportstätten mit Anlaufstellen aufgehängt sowie ein Ehrenkodex für und mit Kursleitenden entwickelt werden.

Janine und Franziska stehen Euch jederzeit – auch anonym- als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

Kontakt: frauenbeauftragte@hochschulsport.fu-berlin.de | 030 838 63845

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