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Interview mit Kerstin Masche

Interview Kerstin Masche

Interview Kerstin Masche

News vom 16.09.2020

Seit 2000 bewegte sie Beschäftige und Studierende der Freien Universität Berlin in ihrem Konditionstraining im Rahmen des Hochschulsports! Wir sagen "Danke liebe Kerstin Masche, für 20 Jahre Konditionstraining und Ski Gymnastik beim UniSport!" und haben ihr zum Abschied noch ein paar Fragen stellen dürfen:


Wie lange hast Du beim Hochschulsport Kurse gegeben?
Seit 2000 habe ich jedes Semester Konditionstraining und Ski Gymnastik an der Freien Universität unterrichtet. Ich hatte damals die Übungsleiterausschreibung für eine Stellvertretung des Ski Gymnastik-Kurses im damaligen UniSport-Heft gesehen und mich daraufhin beworben.


Was hat Dir am Unterrichten am meisten Spaß gemacht?
Das Schönste war eigentlich die Dankbarkeit der Teilnehmenden. Nach 15 Jahren kannte man die meisten Gesichter schon und es herrschte immer eine schöne Gruppendynamik, selbst wenn die Unterschiede manchmal nicht größer hätten sein können. Doch das ist gerade das Schöne an der Sache. Ein Teilnehmer sagte mal „Jeder kann sich aus dem Kurs rauspicken, was er leisten kann“. Und genauso sollte der Kurs auch sein.


Gab es Teilnehmende, die Deinen Kursen über die Jahre treu geblieben sind?
Die gab und gibt es auf jeden Fall. Die längste Teilnehmerin war 15 Jahre mit dabei. Bei so einer langen Zeit konnte ich natürlich nicht ohne einen Abschied gehen, allerdings machte mir Corona einen Strich durch die Rechnung. Doch meinen letzten Kurstermin lies ich meinen Teilnehmenden und mir nicht nehmen und wir trafen uns zum Abschied mit Matten im Volkspark.


Wie füllst Du die nun sportfreien Stunden?
Ganz „sportfrei“ werde ich wohl nicht mehr werden. Über das UniSport@HOME Angebot nutze ich den ein oder anderen Online Sportkurs zu Hause selbst. Lasse mir quasi mal was lehren.


Und wie ist das nach 20 Jahren unterrichten, auf der anderen Seite zu stehen?
Ach, das ist eigentlich ganz schön und auch interessant zu sehen, wie andere Kursleitende unterrichten. Es ist sogar auf einer gewissen Weise eine Bestätigung, wenn ich sehe, dass sie ähnliche Übungen vorzeigen und verwenden. Tatsächlich habe ich mich auch dabei ertappt, wie ich denke „Schade eigentlich, dass ich nicht mehr unterrichte. Diese Übung würde ich auch gern mit einbinden.“

Wir wünschen Kerstin eine schöne und entspannte Zeit und weiterhin alles Gute!

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