DE | EN
Drucken (Miniaturbild)

Mit frischem Wind von der Küste...

Maren Schulze
Maren Schulze
Bildquelle: privat

Vor knapp vier Monaten kam Maren Schulze nach Berlin zum Hochschulsport der Freien Universität Berlin und hat jede Menge Ideen mitgebracht.

„Früh übt sich, wer ein Meister werden will“ - das kann man bei der gebürtigen Wilhelmshavenerin nicht wörtlicher nehmen. Bereits im Alter von 5 Jahren begann sie mit der japanischen Kampfkunst Jiu-Jitsu und kann jetzt sogar zwei Meistergrade ihr Eigen nennen. Wenn man sich die sportliche Vita der Familie ansieht, ist das aber auch kein Wunder, denn Mutter, Vater und Bruder können mit ihr zusammen insgesamt 11 Schwarzgurtgraduierungen vorweisen. Fast selbstverständlich scheint es da, dass Maren Schulze zu ihrer aktiven Zeit als beste Jiu-Jitsu-Kämpferin im bundesweiten Vergleich galt.

Mit ihrem sportwissenschaftlichen Studium an der Universität Oldenburg machte sie ihre Leidenschaft zum Beruf und unterstützte den Hochschulsport der Uni Oldenburg schon während ihres Studiums. Neben der Planung und konzeptionellen Entwicklung der Fitnesskurse organisierte sie vor allem ‚bewegte Pausen‘ am Arbeitsplatz und Bewegungsangebote für Bedienstete.

Bevor Maren Schulze in die Hauptstadt kam, konnte sie für ihre Aufgaben als Leitung im Fitness- & Gesundheitszentrums des Hochschulsports der Uni Oldenburg viele nützliche Erfahrungen sammeln, die es nun gilt an der FU einzusetzen. „Ich kann es gar nicht abwarten, das Fitnessstudio in Lankwitz neu zu gestalten“ sagt sie begeistert.

Mit ihrer Expertise im Fitness und Kampfsport kommt sie dem Hochschulsport der Freien Universität gerade recht. Beide Sportbereiche sollen ausgebaut und neue Trends aufgegriffen werden. Nicht nur das Fitnessstudio wird neu belebt, sondern auch ein eigener Budobereich soll in der Sporthalle in Lankwitz entstehen. Wer selbst die Entwicklung erleben möchte, kann ja mal im neuen Hot Iron™-Kurs vorbei schauen, für den Maren Schulze sich selbst als Kursleiterin in die Halle schwingt.

Das Leben in der Hauptstadt gefällt der Norddeutschen sehr gut. Da Berlin ja in so vielen Sportarten erstklassig ist, gibt es immer eine sehenswerte Sportveranstaltung. “Das ‚Moin‘ und anständigen Tee mit ‚Kandis‘ vermisse ich allerdings schon", gesteht sie.