DE | EN
Drucken (Miniaturbild)

50 Jahre Taekwondo in Deutschland – Seminarreihe in Berlin fortgesetzt

2. Hyong-Seminar - Berlin - Referenten
Die Referenten: Axel Schulze, Claudia, Denninhaus, Maria Denninhaus, Shin-Gyu Kang (v.r.n.l.)
Bildquelle: Axel Schulze
2. Hyong-Seminar - Berlin - Gruppe
2. Taekwon-Do Hyong-Seminar: Gruppenfoto
Bildquelle: Axel Schulze
2. Hyong-Seminar - Berlin -Aktion
2. Taekwon-Do Hyong-Seminar: Die Teilnehmenden in Aktion.
Bildquelle: Axel Schulze

Am 14. & 15. Juni 2014 ging die Taekwon-Do Hyong-Seminarreihe in die zweite Runde.

2015 feiern die Taekwon-Do-In, wie man die Aktiven dieser Mudo-Kunst nennt, das 50-jährige Jubiläum ihrer Lifetime-Sportart in Deutschland. Passend dazu startete an der Freien Universität Berlin eine Seminarreihe zur Geschichte zum Taekwon-Do in Deutschland.
1965 brachten fünf Großmeister die Sportart Taekwon-Do aus Südkorea nach Deutschland. Mittlerweile hat sich der Wettkampfsport in der Sportlandschaft etabliert. Seit den Olympischen Spielen 2000 in Sydney zählt Taekwon-Do zum festen olympischen Programm. Auch an den deutschen Hochschulen wird die Sportart an immer mehr Standorten praktiziert. Die DHM Taekwon-Do wurde zum festen Bestandteil des adh-Wettkampfprogramms. Nun blickt eine Seminarreihe an der Freien Universität Berlin, der Universität Hamburg und der Universität Kiel auf die Hyongs des traditionellen Taekwon-Do.

Gelehrt werden diese, in Absprache mit Meister Kwon, von Seminarleiter Shin-Gyu Kang und seinen Kolleginnen und Kollegen, Claudia und Maria Denninghaus (Berlin) und Axel Schulze (Jena).

Seminarreihe beleuchtet Praxis und Theorie des Taekwon-Do

Die Fortsetzung zu dieser Seminarreihe fand am 14. und 15. Juni 2014 wieder an der Freien Universität Berlin sowie im Koreanischen Kulturzentrum Berlin statt. 38 Taekwon-Do-In aus Deutschland, England und der Schweiz nahmen an dem Seminar teil. Zu Beginn blickte Shin-Gyu Kang auf die Geschichte des Taekwon-Do in Deutschland. In der Folge hielt Frau Prof. Dr. Picht Vorträge zur Chon-Ji-In (1. Hyong) und Hong-Ik-Ingan (Do - geistige Einstellung) Philosophie. Der Besuch des Direktors des Hochschulsports der FU Berlin, Jörg Förster, sowie ein weiterer Vortrag von Frau Prof. Dr. Picht über Ahn Jeung Gun (Namensgeber der 6. Hyong) bildete den Abschluss des Theorieteils.

Nach dem Grüßen und einem Gespräch über die Bedeutung dieser Grußkultur befassten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Praxisteil intensiv mit dem Üben der Taekwon-Do Hyongs. Dabei lernten die Taekwon-Do-In nicht nur wichtige Elemente besser zu verstehen sondern auch Techniken miteinander sinnvoll zu verbinden und diese anschließend effektiv umzusetzen. Mit der Partnerin beziehungsweise dem Partner wurden die erlernten Bewegungen im Anschluss praktiziert und geübt. So erhielten die Sportlerinnen und Sportler einen tiefen Einblick in ihre Mudokunst.

In den kommenden Monaten finden drei weitere Seminare an der Universität Hamburg (30. & 31.08.2014), der Christian Albrechts Universität Kiel (01. & 02.11.2014) und abschließend wieder an der Freien Universität Berlin (31.01. & 01.02.2014) statt. Im Oktober 2015 folgt dann die gemeinsame Feier des 50-jährigen Jubiläums dieser spannenden Mudo-Kunst in Deutschland.