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Beachvolleyball-Camp 2015

Beachvolleyball-Camp 2015/1
Beachvolleyball-Camp 2015/1
Bildquelle: ZE Hochschulsport FU Berlin
Beachvolleyball-Camp 2015/5
Beachvolleyball-Camp 2015/5
Bildquelle: ZE Hochschulsport FU Berlin
Beachvolleyball-Camp 2015/2
Beachvolleyball-Camp 2015/2
Bildquelle: ZE Hochschulsport FU Berlin
Beachvolleyball-Camp 2015/3
Beachvolleyball-Camp 2015/3
Bildquelle: ZE Hochschulsport FU Berlin
Beachvolleyball-Camp 2015/4
Beachvolleyball-Camp 2015/4
Bildquelle: ZE Hochschulsport FU Berlin

Vom 01. – 08. August 2015 fuhren 13 sportbegeistere Beachvolleyballer gemeinsam mit zwei Kursleitern ins Beachvolleyball-Camp, das vom Hochschulsport der FU Berlin zum ersten Mal in Lubmin an der Ostsee angeboten wurde. Als Unterkunft standen der Gruppe vier Häuser im Bungalowdorf auf dem Gelände des Sport- und Jugendhotels in Lubmin zur Verfügung.

Nach der Ankunft am frühen Nachmittag wurden rasch die Sachen in den Häusern verstaut, denn alle wollten nach so einer langen Bewegungspause im Bus endlich Sport treiben.

Mit Ballsack und Beachvolleyball-Anlagen ging es zu Fuß an den Strand. Nach 30 Minuten war alles aufgebaut. In der ersten Trainingseinheit ging es vor allem um das gegenseitige Kennenlernen und die Gewöhnung an den Sand. Schnell wurde klar, dass die Gruppe hinsichtlich des Könnensstand recht heterogen zusammengesetzt war und daß das Training künftig in zwei differenzierten Gruppen stattfinden muß. Nach dem Trainingsende wurden die Anlagen wieder abgebaut und zum Hotel transportiert. Dort waren alle gespannt auf das Abendbrot: Es gab Toast Hawaii – aber für die Vegetarier versprach der Koch in den folgenden Tagen immer auch eine Alternative anzubieten. Schließlich ging es noch zum örtlichen Supermarkt, um einen Grundstock an Getränken und Verpflegung für die Abende im Bungalowdorf zu besorgen. Nach einem gemütlichen Beisammensein mit einer Vorstellungsrunde fielen alle gegen Mitternacht in ihre Betten.

 Der folgende Tag begann mit einem leckeren Frühstücks-Buffet. Anschließend ging es erneut bepackt mit Netzen und Bällen an den Strand. Das sollte sich aber bald ändern, denn auf der entfernten Strandseite an der Seebrücke gab es fest installierte Felder, an die wir unsere Netze für die Dauer unseres Aufenthaltes anhängen konnten. Das hatte den Vorteil, daß die Gruppe direkt nach dem Frühstück immer um 10 Uhr mit dem Training beginnen konnte, was sich wegen der brütenden Mittagshitze als großer Vorteil erwies.

Eine Trainingseinheit umfaßte immer zwei Stunden. Je nach Tagestemperaturen begann die zweite Trainingseinheit nachmittags zwischen 14.00 – 16.00 Uhr. Wegen der unterschiedlichen Voraussetzungen wurde in zwei Gruppen trainiert. In der ersten Gruppe wurden Grundlagen des Volleyballspiels vermittelt, in der fortgeschrittenen Gruppe wurden bereits Angriffsvarianten, Block und Abwehr geübt. Die Zeit zwischen den Trainingseinheiten stand zur freien Verfügung und wurde meist für den Rückzug in das ruhige Bungalowdorf genutzt oder zum weiteren Sporttreiben am Strand bzw. zum genüsslichen Sonnenbaden. Diejenigen, die kein Ende finden konnten, zog es nach dem Abendbrot meist noch einmal an den Strand oder es wurden die Tischtennisplatte für weitere Aktivitäten genutzt. Die Abende und Nächte wurden mit Spielen, Singen und Gitarrenmusik gemeinsam auf der Terrasse vor den Hütten verbracht.

Für die Studierenden, die viel Zeit bei künstlichem Licht in geschlossenen Räumen verbringen müssen, war das Sportcamp ein schöner Kurzurlaub, bei dem sicherlich das eine oder andere für das Spielen im Sand gelernt wurde, womit man dann in Beach61, Beach Mitte oder an den Stränden der Berliner Seen „aufschlagen“ kann.

 Aljoscha Peters/Klemens Viernickel